| Alpengartenpflegewerk |
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Im Jahr 2007 wurde das Gartenpflegewerk eingeführt. Das wichtigste Ziel des Alpengartens ist es, den Besuchern Freude zu bereiten und bei ihnen das Verständnis für die Natur, ihre Gefährdung und ihren Schutz zu fördern. Im Alpengarten arbeiten Wissenschaft und Praxis eng mit einander zusammen. Alte und neue Erkenntnisse aus dieser Zusammenarbeit und aus vielen Beobachtungen sind im Alpengartenpflegewerk ausgewertet und aufgeschrieben und dienen Personal und Vorstand als Arbeitsgrundlage. Das Pflegewerk dient zur Feststellung von Erfolgen und Misserfolgen, zur Überlieferung an zukünftiges Personal im Alpengarten und zum weiteren Festhalten von neuen Überlegungen und Erkenntnissen. Es wird laufend aktualisiert. Es wurde verfasst von Verena und Otto Hegg-Nebiker, durchgesehen von Ruedi Zaugg und dem Alpengarten-Team und im Jahr 2007 vom Vorstand genehmigt und eingeführt. Das Alpengartenpflegewerk besteht aus zwei Hauptteilen: Quartierbeschreibung: Sie gibt für jedes der 68 Quartiere des Gartens Auskunft über das Ziel, d.h. die zu erhaltenden Pflanzengesellschaften, den vorhandenen und erwünschten Aspekt, die dazu nötigen Pflegemassnahmen und über Besonderes. Für einige Quartiere ist zusätzlich die Entwicklungsgeschichte seit 1928 festgehalten. Früher ausgeführte Arbeiten und deren Auswirkungen werden ersichtlich und können in zukünftige Überlegungen und Entscheidungen einbezogen werden. Arbeitsbeschreibung: Die Arterhaltung in einem schönen botanischen Alpengarten erfordert viele praktische, kleine und grosse Arbeiten, z.B. für die Kultur der Jungpflanzen und die Pflege der Einpflanzungen und für den Unterhalt der naturnah gebliebenen, früher beweideten Teile. Diese Arbeiten werden so beschrieben, wie sie in der alpinen Stufe auszuführen sind. Auch das Nachführen der verschiedenen Dokumentationen wird erklärt. Das Team des Alpengartens gibt Ihnen gerne bei einer Führung Auskunft über Einzelheiten.
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