Zwergstrauchheiden
Kleine Sträuchlein von etwa 30 cm, im Bereich der Waldgrenze. Je nach Gestein verschiedene Arten, mit vielen oder wenigen Blumen, stellenweise, zur rechten Zeit, mit vielen Heidelbeeren.

Ökologie:
Abhängig vom Gestein. Auf Kalk mit dünner Bodenschicht an Trockenheit angepasste Zwergsträuchlein, die aber die Gunst des Spalierklimas nutzen. Auf kalkarmem und kalkfreiem Gestein meist mächtigere Bodenprofile mit besserer Wasserversorgung, ebenfalls mit Zwergsträuchern, aber anderen Arten.

Verbreitung:
Im Bereich der Waldgrenze mit und ohne Waldbäume darüber in den ganzen Schweizer Alpen verbreitet, je nach Gestein in verschiedenen Ausbildungen.

Im Alpengarten:
Kleine Flächen verschiedener Zwergstrauchheiden sind von Natur aus vorhanden.

Nutzung:
Früchte und Knospen werden gern gefressen von Birk-, Ur- und Schneehühnern. Heidelbeeren werden auch von Menschen gern gesammelt.

Wichtige Arten deutsch:
Alpenrose, Heidel-, Preisel-, Moorbeere, Krähenbeere, AlpenlattichSchneeheide, Buchs-Kreuzblume, beide Sonnenröschen, bewimperte Alpenrose, Silberwurz.

Wichtige Arten wissenschaftlich:
Rhododendron ferrugineum, Vaccinium myrtillus, V. vitis-idaea, V. uliginosum, Empetrum hermaphroditum, Homogyne alpina, Erica carnea, Polygala chamaebuxus, Helianthemum nummularium spp. grandiflorum, H. alpestre, Rhododendron hirsutum, Dryas octopetala.


zwergstrauchheide
Zwergstrauchheide / Polygala chamaebuxus

kraehenundmoorbeere
Krähenbeere und Moorbeere / Empetro-Vaccinietum

silberwurz
Silberwurz / Dryas octopetala

heidelbeere
Heidelbeere / Vaccinium myrtillus


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