| Milchkrautweide |
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Saftig grüne Weide auf schwach geneigten Hängen, mit vielen Grasarten und vielen Kräutern, zeitweise sehr blumenreich. Hier wächst das gute Futter der Alpweiden. Ökologie: Tiefgründiger, tonreicher Boden, die Pflanzen haben den ganzen Sommer über immer genügend Wasser zur Verfügung. Meist alljährliche Düngung mit Mist, ev. nur alle zwei Jahre. Auch ohne Düngung bleibt die typische Milchkrautweide über viele Jahre in ähnlicher Ausbildung erhalten. Verbreitung: In den ganzen Schweizer Alpen verbreitet, wenn der Boden feinerdereich ist. Eher in den flachen Teilen, oft in nicht zu grosser Distanz von den Alphütten, da regelmässig mit Mist gedüngt wird. Im Alpengarten: Die flacheren Partien weisen diese Gesellschaft auf. Die Mahd, die regelmässig vorgenommen wird, ersetzt die frühere Beweidung nicht ganz, die Pflanzen wachsen üppiger. Nutzung: Regelmässig intensiv durch Grossvieh beweidet. Wenn die Nutzung fehlt, wachsen mit der Zeit, nach vielen Jahren, Zwergsträucher und unterhalb der Waldgrenze sogar Bäume, die Weide verschwindet. Wichtige Arten deutsch: Alpenrispengras, Rotschwingel, Alpenlieschgras, behaartes Milchkraut, Goldpippau, stengelloser Enzian, Muttern, Krokus, Adelgras (Alpen-Wegerich), Mondraute. Wichtige Arten wissenschaftlich: Poa alpina, Festuca rubra, Phleum alpinum, Leontodon hispidus, Crepis aurea, Gentiana acaulis, Ligusticum mutellina, Crocus albiflorus, Plantago alpina, Botrychium lunaria.
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