| Blaugrashalde |
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Sehr blumen- und artenreiche Südhänge an der oberen Waldgrenze. Oft mit über 50 verschiedenen Pflanzenarten pro Quadratmeter, darunter ab und zu auch das Edelweiss. Ökologie: Südexponierte, steile Hänge über hartem Kalkgestein im Bereich der oberen Waldgrenze. Pflanzendecke nicht geschlossen, sondern mit groben Steinen durchsetzt. Oft etwas stufig, weil Blaugras und Horstsegge den Schutt stauen. Verbreitung: In den ganzen Schweizer Kalkalpen von etwas unter bis beträchtlich über der Waldgrenze. Im Alpengarten: An allen Südhängen, wo Kalk an die Oberfläche kommt, z. B. kurz nach dem Eingang. Nutzung: Kaum alpwirtschaftlich genutzt. Die Hänge sind zu steil und zu wenig produktiv für eine Nutzung durch Weidevieh. Hingegen weiden darin mehrere Wildarten. Wichtige Arten deutsch: Alpenaster, Bergdistel, Zottiges Habichtskraut, Alpen-Wundklee, Hufeisenklee, Hahnenfussartiges Hasenohr, Clusius Enzian, Edelweiss, Horstsegge, Vogelfuss-Segge, Blaugras, Dachhauswurz, Niedriger Schwingel, Felsen-Windhalm. Wichtige Arten wissenschaftlich: Aster alpinus, Carduus defloratus, Hieracium villosum, Anthyllis alpestris, Hippocrepis comosa, Bupleurum ranunculoides, Gentiana clusii, Leontopodium alpinum, Carex sempervirens, Carex ornithopoda, Sesleria caerulea, Sempervivum tectorum, Festuca quadriflora, Agrostis rupestris.
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