| Urgesteinsfeld |
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Auf der Schynigen Platte gibt es keine kalkfreie Gesteine, wie sie in den Zentralalpen verbreitet sind. Vor 70 Jahren hat man Granit und Gneis sowie Sand und Boden aus dem Haslital hergeholt. Hier kann man jetzt jene Pflanzen bewundern, die im Wallis, im Gotthardgebiet, im Engadin anzutreffen sind, in den Berner Alpen jedoch fehlen oder selten sind. Ökologie: Alle hier vorhandenen Arten wachsen auf kalkfreiem Boden gut. Im übrigen gibt es viele verschiedene Pflanzengesellschaften, die aber leider auf der künstlich angelegten Fläche nicht ganz in der natürlichen Zusammensetzung anzutreffen sind. Verbreitung: In den Zentralalpen auf Granit und Gneis verbreitet, aber auch in den Kalkalpen über kalkarmen oder –freien Gesteinen (Hohgantsandstein, Eisensandstein, Gault usw.) Im Alpengarten: Das ganze Feld wurde künstlich angelegt, mit Granit und Gneis aus dem Haslital. Nutzung: Je nach Pflanzengesellschaft sehr unterschiedlich. Magere Weiden, aber auch ungenutzte Bestände. Wichtige Arten deutsch: Schweizer Weide, Alpenrose, Alpen-Mannsschild, Goldprimel, Polster-Leinkraut, rote Felsenprimel, Einköpfiges Greiskraut, Graues Greiskraut, Himmelsherold, Gletscher-Edelraute. Wichtige Arten wissenschaftlich: Salix helvetica, Rhododendron ferrugineum, Androsace alpina, Androsace vitaliana, Silene excapa, Primula hirsuta, Senecio halleri, S. incana, Eritrichium nanum, Artemisia glacialis.
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