| Lägerflur |
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Um die Alphütten oder wo Vieh längere Zeit zum Wiederkauen liegt, wird der Boden mit Stickstoff überdüngt. Üppige, hochwüchsige Stauden, meist mit unscheinbaren, grünlichen Blüten. Ökologie: Besonders mit Stickstoff überdüngte Stellen, wo das Vieh lagert und wiederkaut oder unter den Ausläufen aus den Alpställen. Verbreitung: Überall, wo das Vieh hinkommt, in Muldenlage, wo es bei Wind lagert, auf Kuppen, wo es sich bei heissem Wetter aufhält. Im Alpengarten: Das Läger wird jedes Jahr mit Stallmist gedüngt. Nutzung: Früher als Schweinefutter verwendet, auch etwa im Frühling als Gemüse. Heute kaum mehr genutzt. Hält sich über viele Jahre, solange der Dünger nicht ausgewaschen ist. Im Schweizerischen Nationalpark gibt es noch alte Läger, trotzdem sie seit 1917 nie mehr von Vieh beweidet wurden. Wichtige Arten deutsch: Alpen-Ampfer, Guter Heinrich, blauer Eisenhut, röhriger Gelbstern, mittlerer Lerchensporn. Wichtige Arten wissenschaftlich: Rumex alpinus, Chenopodium bonus-henricus, Aconitum napellus, Gagea fistulosa, Corydalis intermedia.
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