Grünerlengebüsch
Bis etwa 3 m hohe Grünerlengebüsche bilden dichtes Blätterdach. Darunter verschiedene Hochstauden, teilweise reichlich blühend. Im Alpengarten wurden die Sträucher und die Stauden vor 70 Jahren angepflanzt.

Ökologie:
Nordexponierte Steilhänge unter Felsen und Lawinenrunsen werden besiedelt von diesem Gebüsch. Zwischen den Erlen wachsen viele Hochstauden, die vom durch die Strahlenpilze an den Erlenwurzeln fixierten Stickstoff profitieren.

Verbreitung:
In den feuchteren Bereichen der Alpen verbreitet.

Im Alpengarten:
Die Grünerlen und die Hochstauden wurden angepflanzt.

Nutzung:
Brennholz, Einstand für Wild.

Wichtige Arten deutsch:
Grünerle, gelber Eisenhut, rispiger Eisenhut, grossblättrige Schafgarbe, Alpen-Drüsengriffel, Alpen-Milchlattich, Alpen-Waldfarn, gewöhnlicher Wurmfarn.

Wichtige Arten wissenschaftlich:
Alnus viridis, Aconitum vulparia, A. paniculatum, Achillea macrophylla, Adenostyles alliariae, Cicerbita alpina, Athyrium alpestre, Dryopteris filix-mas.


gruenerlengebuesch
Grünerlengebüsch / Alnetum viridis

rispigereisenhut
Rispiger Eisenhut / Aconitum variegatum ssp. paniculatum

alpenmilchlattich
Alpen-Milchlattich / Cicerbita alpina

alpendruesengriffel
Alpen-Drüsengriffel / Adenostyles alliariae


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