| Kalkschutthalde |
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Nur von Spezialisten besiedelte Hänge, unter Felswänden. Sieht von weitem völlig unbewachsen aus. In der Nähe viele teils auffällig gefärbte Blüten. Besonders auf Feinschutt auch seltene Pflanzen. Ökologie: Wichtigster Faktor ist die ständige Bewegung der Steinbrocken, ganz besonders im Frühjahr, wenn bei der Schneeschmelze der Unterboden mit Wasser gesättigt ist. Pflanzen müssen leicht regenerieren, Dehnung der Wurzeln ertragen, Verletzungen der Blätter überleben können. Verbreitung: In verschiedenen Ausbildungen in den ganzen Alpen vom Talgrund bis unter die Gipfel über Kalkunterlage verbreitet. Im Alpengarten: Künstlich angelegt mit verschieden grobem Schutt. Alljährliche Pflege ist notwendig, weil der bewegliche Schutt unter der Felswand fehlt. Nutzung: Nur von Wild beweidet. An verkehrsmässig günstigen Stellen können Schutthalden für den Abbau von Kies genutzt werden. Wichtige Arten deutsch: rundblättriges Täschelkraut, Schwarze Schafgarbe, Schildampfer, grossblumige Gemswurz, Alpen-Löwenmaul. Wichtige Arten wissenschaftlich: Thlaspi repens, Achillea atrata, Rumex scutatus, Doronicum grandiflorum, Linaria alpina.
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