| Windecke |
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Gratrücken, wo im Winter der Schnee nur kurze Zeit liegen bleibt. Trocknen im Sommer schnell aus. Je nach Gestein unterschiedliche Ausbildung, mit Grasartigen (Nacktried), Zwergsträuchern (Alpenazalee), und Flechtenarten. Teils erstaunlich artenreich. Ökologie: Meist flachgründige Böden mit angespannter Nährstoff- und Wasserversorgung. Die Feinerde wird von den heftigen Winden erodiert. Der wichtigste Faktor ist die kurze Zeit, während der die Bestände im Winter von Schnee bedeckt sind. Sie müssen also die tiefen Temperaturen ohne Isolation ertragen, ebenso die starke Verdunstung. Verbreitung: Nur oberhalb der Waldgrenze, in den ganzen Schweizer Alpen über allen Gesteinen möglich, in unterschiedlicher Ausbildung. Im Alpengarten: Nur eine kleine Fläche vorhanden, aber mit den typischen Arten für die Ausbildung über Kalkunterlage darin. Lage sehr typisch, über Felsabsturz hat sich kleine flache Partie gehalten.Nutzung:Alpwirtschaftlich nicht genutzt. Als Wildweide wichtig, besonders im Hochwinter, wenn sonst die ganze Landschaft von Schnee bedeckt ist. Wichtige Arten deutsch: über allen Gesteinen: Nacktried über Kalk: Edelweiss, Pelzanemone, Mehlprimel, Faltenlilie über Silikat: Alpenazalee, Moorbeere, Alpen-Margrite, verschiedene Windflechten. Wichtige Arten wissenschaftlich: über allen Gesteinen: Elyna myosuroides über Kalk: Leontopodium alpinum, Pulsatilla vernalis, Primula farinosa, Lloydia serotina über Silikat: Loiseleuria procumbens, Vaccinium gautherioides, Leucanthemopsis alpina, Flechten (Cetraria ericetorum, C. cucullata u .a.).
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